Pelopónnes 22.05.2015

Zu den Bildern

Am Tag der Abreise ist das Wetter erneut schlechter geworden und ich muss zugeben, dass mir dies ein Trost ist. Bei strahlendem Sonnenschein wäre mir der Abschied ungleich schwerer gefallen. Heute bemerke ich wesentlich deutlicher als bei der Anreise, dass der Flughafen Pátras-Áraxos vorwiegen militärisch genutzt wird. Das beginnt schon damit, dass er miserabel ausgeschildert ist. Wer hier nicht gelandet ist, wird eventuell Schwierigkeiten haben, den Airport zu finden. Bei der Einfahrt auf das Flughafengelände erfolgt eine Wagenkontrolle mit Unterboden-Spiegel und Kofferaum-Inspektion. Auch wird bereits mein Personalausweis mit den Passagierlisten abgeglichen. Das hier ist ein Hochsicherheitsgebiet!

Das Aufgebot von ziviler und Militärpolizei ist für so einen Provinzflughafen auffallend groß. Damit ich mich zur Rückgabe meines Mietwagens nicht unnötig lange in den unüberwachten Bereichen des Flughafens aufhalten muss, pfeift ein Polizist einen nahe stehenden Helfer herbei, der für mich die Rückgabe des Autos komplett übernimmt. Das eigentliche Terminal ist äußerst überschaubar: Es gibt genau einen funktionierenden Check-in-Schalter und ein einziges Gate. Verlaufen kann man sich hier nicht. Wenn die Situation eintreten würde, zwei Flugzeuge parallel abfertigen zu müssen, würde das den Flughafen allerdings überfordern.

Auf dem Fußweg vom Terminal zum Flugzeug fallen schließlich ein paar Regentropfen. Die Wetterverhältnisse sind genau umgekehrt, wie bei der Anreise: Griechenland und der gesamte Balkan liegen unter einer geschlossenen Wolkendecke, erst nördlich der Alpen reißen die Wolken auf und bei der Ankunft in Düsseldorf scheint die Sonne von einem nur leicht bewölktem Himmel.

Das war eine tolle Woche!

Was ich an Fotos mag, ist, dass sie einen Moment festhalten, der für immer weg ist und den man unmöglich reproduzieren kann.
(Karl Lagerfeld)

Flughafen Pátras-Áraxos:


Rückflug: