Kórfu 10.06.2014

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Als der Wecker klingelt, geht eben die Sonne auf und kündigt einen Tag mit wolkenlosem Himmel an. Das Thermometer zeigt bereits 21°C - Korfu macht mir den Abschied nicht leicht! Die Rückgabe des Mietwagens und das Einchecken verlaufen ohne erwähnenswerte Vorkommnisse, doch beim Durchleuchten des Koffers gibt es ein letztes Erlebnis: Die Dame am Röntgengerät fährt meinen Koffer wieder zurück und winkt eine Kollegin zur Verstärkung herbei. Schließlich wird eine dritte - vermutlich noch erfahrenere Kollegin - in die Diskussion einbezogen. Eben als ich beginne, mir Sorgen zu machen, wird der Koffer freigegeben. Man klärt mich nicht auf, aber ich vermute, der dicke Block Féta-Käse könnte für Plastiksprengstoff gehalten worden sein. Ich hab vor einiger Zeit mal darüber gelesen...

Insgesamt registriere ich mit Respekt, wie gut der kleine Flughafen mit der enormen Anzahl an Touristen zurechtkommt!

Da das Flugzeug aus Deutschland wegen kräftigen Gegenwindes erst mit Verspätung eintrifft, verzögert sich der Abflug entsprechend, aber der Pilot beruhigt uns mit der plausiblen Erklärung, dass der nun herrschende Rückenwind diese zum größten Teil wieder ausgleichen wird. Wenn man beim Rückflug schöne Ausblicke über das Urlaubsland geboten bekommt, ist es ein guter Trost. Heute kann ich mich diesbezüglich nicht beklagen: Ich sehe die Küste westlich von Kérkyra, den großen Jachthafen bei Gouviá, wenig später die buchtenreiche Küste von Paleokastrítsa und als besonderes Bonbon die herrliche Doppelbucht mit dem Timoni-Strand.

Dann verschwindet Korfu aus dem Blick, wir überqueren die Adria und fliegen in Sichtweite der italienischen Küste und später über das offene Meer, bis schließlich Venedig unter uns erscheint. Auch über den Alpen bleibt es wolkenlos, was uns ein perfektes Panorama beschert. Der Fensterplatz hat sich wirklich gelohnt!

Wenn ich ein Buch über Korfu schreibe, wird es keine Geschichte, sondern ein Gedicht.
(Lawrence Durrell)

Kérkyra


Korfu von oben


Venedig


Alpen