Zu den Bildern

Da wir heute keinen fahrbaren Untersatz mehr habe und ich keine Lust habe, schon wieder den ganzen Tag am Strand zu verbringen, machen wir heute noch mal getrenntes Programm. Anja legt sich wieder in die Sonne, ich nehme mir vor, das kleine Kloster Evangelistria zu erwandern, dass sich nordwestlich von Votsalakia an der Südflanke des Kerkis befindet und nach meiner Schätzung vom Hotel aus gut zu Fuß erreichbar sein sollte.

Aber diesmal habe ich mich verrechnet: Der Kerkis ist nicht so leicht zu bezwingen, wie ich dachte. Die Hänge sind steil und unwegsam und erfordern mehr Vorbereitung, als ich sie mitbringe. Obwohl ich mein Ziel, das Kloster Evangelistria, nicht erreiche, lohnt sich die Wanderung - die Einsamkeit und die wunderbare Aussicht über das Meer und die Südküste der Insel rechtfertigen die Anstrengung. Außerdem bietet sich mir ein phantastischer Panoramablick über den einsamen Westteil der Insel bis hinüber nach Ikaria.

Nach der Rückkehr muss ich mich erst mal ausruhen und erfrischen. Am Abend gehen wir zum letzten Mal in unsere Stammtaverne, die wir wirklich ins Herz geschlossen haben. Nach dem Essen, das noch üppiger ausfällt als in den Vortagen, bestellen wir - wie immer - einen Ouzo. Als wir angesichts des Abschieds noch einen zweiten Ouzo bestellen, hat der Sohn des Hauses wohl Mitleid mit uns und serviert die großen Ouzogläser fast randvoll. Gut, dass unsere Füße den Weg zum Hotel inzwischen von alleine finden.

Kérkis:


Votsalákia: