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Da unsere Proviantlage für ein Frühstück noch ausreicht, verlassen wir diesen friedlichen Ort gar nicht erst und frühstücken direkt am Strand. Und weil es hier so schön ist und wir den ausgedehnten Sandstrand ganz für uns alleine haben, bleiben wir einfach liegen und erholen uns. Im Laufe des Vormittags kommen ein paar andere Badegäste, aber uns wird es auf dem schattenlosen Sand bald zu heiß. Also machen wir uns gegen Mittag wieder auf den Weg. Die Zugfahrt führt uns mit Umsteigen in Pirgos bis nach Olympia.

Auf dem dortigen Campingplatz beziehen wir unser Lager, erfrischen uns und gehen am Abend in den Ort. Das Dorf Olympia ist sehr seltsam: Er wird durch die Bahngleise in zwei Hälften geteilt, die eine Hälfte besteht ohne Ausnahme aus Läden zur Befriedigung aller denkbaren touristischen Bedürfnisse. Tavernen, Hotels, Souvenirshops und Auto-/Mopedverleihstationen wechseln in dutzendfacher Ausführung einander ab. Die gegenüberliegende Ortshälfte ist das genaue Gegenteil, ein reines Wohngebiet der Einheimischen ohne auch nur eine einzige Taverne - jedenfalls finden wir keine. Nach langer Suche geben wir die Hoffnung, eine nicht-touristische Taverne zu finden, auf und lassen uns auf der Touristenseite zum Abendessen nieder. Das Essen ist brauchbar und der Preis dem Ort angemessen, anschließend führen wir noch lange Gespräche bis tief in die Nacht.

Kaló Neró: