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Als wir in Larissa in den Hellas-Express bis Athen einsteigen, wird uns bewusst, wie sehr wir uns bereits an die hierzulande herrschenden Temperaturen gewöhnt haben. Bei angenehmen 35°C im Schatten können wir die vorüberziehende Landschaft entspannt genießen, während die anderen, gerade ankommenden Reisenden, sichtlich unter der Hitze leiden.

Bei der Ankunft in Athen erleben wir eine witzige Anekdote: Der Athener "Hauptbahnhof" ist nicht gerade das, was man sich als Deutscher unter dem Hauptbahnhof einer 4½-Millionen-Stadt vorstellen würde. Genauer gesagt: Er besteht lediglich aus einem einzigen Bahnsteig! Nachdem wir die aufdringlichen Prospekt-Verteiler der zahlreichen Interrailer-Hotels abgewehrt haben (wir wissen schließlich, wo wir übernachten wollen) und der Zug gehalten hat, versuchen wir einem mitreisenden deutschen Pärchen klar zu machen, dass wir bereits den Athener Hauptbahnhof erreicht haben. Nach einem Blick aus dem Zugfenster - man sieht zwei Gleise und einen schäbigen Bahnsteig - glauben die beiden, dass wir sie veräppeln wollen und bleiben sitzen. Erst Minuten später sehen wir zufällig, wie sie kopfschüttelnd und ungläubig schauend den noch immer regungslos stehenden Zug verlassen.

Wir quartieren uns wieder im gleichen "Hotel" ein, wie damals noch zu viert bei unserem ersten Athen-Aufenthalt. Zum Abendessen suchen wir die ebenfalls bekannte und bewährte Taverne auf. Heute steht Tintenfisch auf meinem Speiseplan - gut und sehr preiswert.

Unterwegs: