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Gegen 6:30 Uhr werden wir von der Gendamerie geweckt und stellen überrascht fest, dass wir nicht die einzigen sind, die diesen ungewöhnlichen Schlafplatz mit dieser herrlichen Aussicht gewählt haben: Überall verstreut liegen Interrailer zwischen den Sträuchern am Rande des Marsfelds und sind ebenso unausgeschlafen wie ich. Die Zeit bis zur Eröffnung des Eiffelturms nutzen wir für ein typisch französisches Frühstück: Ein Croissant und einen riesigen Pott Café au lait. Gut gestärkt besteigen wir anschließend die zweite Etage des Eiffelturms und können bei gutem Wetter eine makellose Fernsicht genießen.

Den Rest des Tages füllen wir mit der Besichtigung einiger klassischer Touristenziele aus: Der Invalidendom, der Arc de Triomphe, die Kirche Sacré Cœur auf dem Montmartre, vorbei am Centre Pompidou und wieder zurück zur Kathedrale Notre-Dame - es ist schon erstaunlich, was man an einem Tag alles schaffen kann. Müde gelaufen gönnen wir uns ein ordentliches Abendessen in einem vietnamesischen Restaurant in einer Seitenstraße des Boulevard Saint-Germain, wo wir für 36 Franc (ca. 12 DM) ein reichliches und sehr schmackhaftes Drei-Gänge-Menu bekommen. Auf dem Weg zum Gare d'Lyon füllen wir unser Reiseproviant auf, bevor wir uns von dort aus mit dem Nachtzug auf die Weiterreise nach Venedig begeben.