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Heute steht der erste große Ausflug an. Mit einem gemieteten Reisebus geht es zunächst nach Volos, wo wir - beginnend beim Argonautendenkmal am Hafen - bei einem Bummel die Stadt mit ihren Kirchen, Gassen und Geschäften kennen lernen. Die Handvoll von uns, die schon am Montag hier waren, können jetzt natürlich mit Ihren Stadtkenntnissen protzen. Besonders beeindruckt bin ich von den Markthallen, unter deren Dach eine unglaubliche Vielzahl von Fischen und Meerestieren angeboten wird. Abgerundet wird das bunte Bild durch ebenso farbenfrohe Obst- und Gemüsestände. Außerdem sehe ich hier zum ersten Mal einen Popen.

Am späten Vormittag geht es weiter Richtung Meteora-Klöster. Die zweistündige Fahrt durch die heiße und langweilige thessalische Tiefebene ist äußerst ermüdend. Beim Anblick der grandiosen Felsenlandschaft werden wir allerdings schnell wieder munter. Bevor wir die Klöster besuchen, müssen sich diejenigen, die keine korrekte Kleidung anhaben, zuerst umziehen. Die Klöster dürfen - wie alle Klöster und Kirchen in Griechenland - nur mit bedeckten Schultern und Knien betreten werden.

In der ungewohnt langen Kleidung geraten wir in der heißen und heute auch schwülen Luft mächtig ans Schwitzen. Nichtsdestotrotz ist die Landschaft grandios und die Art und Weise, wie die Klöster an den Felsen "kleben" lässt niemanden unbeeindruckt. Nach der Besichtigung eines der Klöster halten wir uns noch ein bisschen in der Felsenlandschaft auf - in der Luft über uns kreisen Adler. Toll!

Das einzig erwähnenswerte der Rückfahrt sind die Störche, die hier noch leben - so was kennt man aus Deutschland nicht mehr. Auffällig ist auch die unglaublich große Anzahl an Rohbauten und halbfertigen Häusern.

Nach dem Abendessen gehen wir noch mal schwimmen. Anschließend feiern wir eine kleine Fete im Zimmer von Elmar.